Unser Training

besteht hauptsächlich aus einem Gruppentraining in dem Anfänger und Fortgeschrittene zusammen trainieren,
da wir keine "Hundeschule" in dem Sinne sind, besteht der Vorteil in dieser Art des Trainings darin, dass so mancher
"Alte Hase" einem "Neuling" den einen oder anderen Tipp geben kann bzw. kein Training nach Schema F absolviert werden muss.

Wir können und möchten nur Tipps und Anregungen weitergeben, kein absolutes Muss!
Wohlfühlen und Sicherheit im Umgang von Mensch und Hund stehen an erster Stelle.

Wie jeder Mensch ist auch jeder Beagle individuell, daher gibt es bei der Erziehung und beim Training eines Beagles kein Patentrezept!
Dennoch gibt es Eckpfeiler, die man dabei nutzen kann und auch sollte.

Konsequenz ist das erste was ein Beaglehalter beherzigen sollte, allerdings die eigene und nicht die des Beagles
Kein Kasernenhofton, sondern die eigene Persönlichkeit mit klaren Vorgaben kombiniert sind dabei meist
der Schlüssel zum Erfolg.

Gegenseitiges Verstehen ist für viele nicht so einfach zu erlernen, wir bewundern immer wieder,
wie schnell unsere Beagle lernen.
Im Gegensatz dazu brauchen wir meist einiges länger, die Sprache unserer Hunde zu lernen und vor allem zu verstehen!

Zu den allgemeinen verbalen Kommandos gesellt sich bei uns verstärkt die Körpersprache
So haben wir so manchen Beagle, der selbst mit vollkommener Sprachlosigkeit, nur mit den Körperzeichen
seines Zweibeiners durch einen Parcours geht!

Unterstützung finden wir durch Leckerchen als Reizmittel.
Fragt einfach einmal 95% der tief schlafenden Beagle, die sofort hellwach sind,
wenn zwei Räume weiter die Kühlschranktür geöffnet wird!
Es ist dabei vollkommen ausreichend, wenn dieses Leckerchen nur aus einem Hauch besteht.
Größere Stücke, die vielleicht noch gekaut werden müssen, sind beim Training eher hinderlich als hilfreich.

 

Technik des Trainings durch Verstärkung:

Oberstes Gebot unseres Trainings ist:

Keine Gewaltanwendung und keinerlei Hilfsmittel wie z.B.: Stachelhalsband, Würger oder Teletaktgeräte.

Erziehung erfolgt mit einem liebevollen aber konsequenten Umgangston.

Für die Ausbildung ist ein Verstärker das entscheidende Instrument, das für die Etablierung eines Verhaltens bewusst und gezielt eingesetzt wird.

Bei uns wird nur mit positiver Verstärkung gearbeitet.
Positive Verstärker wecken Begehrlichkeit des Tieres, wie z.B. Futter oder Streicheleinheiten.

Um zum Erfolg zu kommen sollte also jeder Hundehalter wissen, was sein Tier als positives Ereignis wertet.
Man kann sich für seinen Hund eine Reihe positiver Verstärker erarbeiten, die individuell und situationsgerecht eingesetzt werden können.

Wesentlich für eine erfolgreiche Verstärkung ist die zeitliche Nähe zwischen dem gewünschten
Verhalten des Hundes und dem Einsetzen des Verstärkers.
Kommt der Verstärker zu spät, hat sich das Verhalten des Hundes meist schon wieder geändert und wird falsch konditioniert.

Es empfiehlt sich deshalb mit einem so genannten konditionierten Verstärker oder Sekundärverstärker zu arbeiten.

Der Sekundärverstärker ist ein Signal, das dem Hund sagt, dass er sich gerade einen Primärverstärker verdient hat.

Sekundärverstärker sind z.B.: Pfeife, Zurufen, Anfeuern oder Lob.

Primärverstärker sind z.B. Leckerli oder ausgiebiges Lob.

 

 

 

 

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